Der Thüringer Landtag hat am 21. Juni 2018 genehmigt bzw beschlossen, dass sich die Gemeinden Föritz, Judenbach und Neuhaus-Schierschnitz zur neuen Gemeinde Föritztal zusammenschließen dürfen.
Die Fusion hat zum 6. Juli 2018 Gültigkeit.
Heubisch wird somit ein Ortsteil der neuen Gemeinde Föritztal.
In Judenbach läuft derzeit aber noch in Bürgerbegehren, dass diesen Zusammenschluss — von Seiten Judenbachs — in Frage stellt. Ausgang offen.
Es gibt immer ein erstes Mal. Die Kameradinnen und Kameraden der aktiven Wehr haben es versucht und eine Punktlandung gemacht:
Den 1. Familientag der Heubischer Feuerwehr!
Der 1. Mai 2018 bot anfangs nicht gerade das kuschlige Wetter, dass der vergangene April bislang bescherte. Kühl und windig ließ sich der Feiertag an. Nicht ganz ohne Sorgen begannen am Vormittag die Frauen und Mannen um die Organisatoren Robert Schindhelm, Ronny Paschold, Jens Klinke und Florian und Martin Oberender, Vater Peter, Andreas Prause, Steffen Kalb, Manuela Steiner, Regina Prause, Martin Diez, Vanessa Kohles und die vielen weiteren fleißigen und engagierten Helfer das Umfeld am Heubischer Gerätehauses für die Gäste herzurichten.
Nachdem die Versorgung mit schnellem Internet in der Gemeinde Föritz oftmals unzureichend ist, und immer höhere Geschwindigkeiten benötigt werden, soll jetzt wohl — wie bereits angekündigt und unter Verwendung staatlicher Fördergelder — bis Ende 2018 die Anbindung auf 50 MBit/s ausgebaut werden.
Unverständlich ist nur, warum man der veralteten Kupfertechnik den Vorzug gegeben hat, anstatt gleich auf die zukunftsträchtigere Glasfasertechnologie zusetzen. Lediglich für Gewerbegebiete ist eine schnellere Anbindung mit Glasfaser geplant — wenigstens dort.
Man darf prognostizieren, dass in weniger als 10 Jahren die 50 MBit/s nicht mehr ausreichen dürften. Mit Glasfaser wäre mehr Reserve drin gewesen.
Am 1. März 2017 fand im Heubischer Sportlerheim eine Bürgerversammlung statt.
Vor gut dreißig interessierten Bürgern und einigen Gemeinderäten hatte Bürgermeister Rosenbauer allerlei Dinge zu berichten:
die Pro-Kopf-Verschuldung der Föritzer dürfte Ende 2017 wohl bei ca. 14€ liegen; finanziell geht es Föritz also nicht allzu schlecht
an der Heubischer Flutmulde am Sportplatz sei ein Steg in Planung, damit die Leute, und vor allem Schulkinder, aus der Ebersdorfer Straße und Ackerstraße ins Dorf und zur Bushaltestelle kommen
der recht strenge Winter hat den Straßen wohl ordentlich zugesetzt
der Neubau der Wiesenstraße in Föritz nähert sich kostentechnisch wohl 1 Mio. €
auf den Friedhöfen wird wohl ab und an Müll abgeladen
auf den Flurwegen stellt Hundekot ein ärgerliches Problem dar
zur „Föritztal“-Fusion gibt es nichts neues zu berichten
mit der Föderung des Breitbandausbaus durch Land und Bund sollen bis Ende 2018 mindestens 30/50 MBit/s an jedem Haus zur Verfügung stehen; Gewerbegebiete erhalten eine Glasfaseranbindung
Der Verein „Sandsteinbrücke Heubisch“ berichtet über eine Planung zur Sanierung/Neugestaltung des Platzes an der Pumpe. Der Gemeinderat stellte hierzu einen kleinen Zuschuss in Aussicht.
Bürger aus dem Oberdorf beklagten ein weiteres Mal die unerträgliche Verkehrssituation im Bereich der Puffenecke. Starker Schwerlastverkehr ins Rohofer Gewerbegebiet macht Mensch und Material zu schaffen. Die geplante Erweiterung auf dem ehemaligen Baufeld-Gelände dürfte die Situation weiter verschärfen. Eine vernünftige Anbindung des Rohofer Gewerbegebietes an B89 oder B4 scheint nicht in Sicht. Überhaupt verfügen viele Gewerbegebiete des Unterlandes über eine unzureichende bzw. nicht geplante Anbindung an das Fernstraßennetz.
Zur Einrichtung einer möglichen 30-km-Zone zwischen Puffenecke und Brücke (aufgrund der Engstelle und des Besucherverkehrs an der Arztpraxis) soll es im März eine Vorortbegehung durch Gemeinde und Straßenverkehrsamt geben.