Randvoll

Ein Feh­ler beim Umpum­pen von Gül­le in der AGROPRODUKT Son­ne­berg ver­setz­te am spä­ten Diens­tag­vor­mit­tag (14. Febru­ar 2017) die Feu­er­weh­ren des Unter­land in Alarm. Die Jau­che gelang­te über einen offe­nen Schie­ber in den Rohr­gra­ben und bedroh­te damit auch die Fisch­be­stän­de in der Stein­ach, in die der Bach im Heu­bi­scher Ober­dorf mün­det.

Die Feu­er­wehr­leu­te und die Mit­ar­bei­ter des Agrar­be­trie­bes konn­ten aber letzt­lich mit meh­re­ren Sper­ren den Abfluss ver­hin­dern. Sowohl im Bereich Rohof als auch in Nähe der Brü­cke am Orts­ein­gang wur­de der Bach ange­staut, das kon­ta­mi­nier­te Was­ser auf die umlie­gen­den Fel­der gepumpt oder mit Gülle­fäs­sern ent­sorgt.

Autor: G. Weber


 Aktuelles

In der Sit­zung des Förit­zer Gemein­de­rats am 7. Febru­ar 2017 wur­den u. a. fol­gen­de The­men behan­delt:

  • Neu­bau eines Pfle­ge­hei­mes in Oerls­dorf (das vor­han­de­ne Pfle­ge­heim — eine ehe­ma­li­ge Kaser­ne der DDR-Grenz­trup­pen — saniert in den 1990’er Jah­ren muss durch einen Neu­bau mit erhäh­ter Kapa­zi­tät ersetzt wer­den)
  • Fusi­on mit Neu­haus-Schier­schnitz und Juden­bach: hier­zu gibt es kei­ne Neu­ig­kei­ten; eine Ableh­nung durch das Land ist denk­bar; Stich­wor­te: Abwehr­fu­si­on und Kra­gen­ge­mein­de
  • die alte Schu­le in Mup­perg soll abge­ris­sen wer­den und an der Stel­le soll mög­li­cher­wei­se ein neu­es Feu­er­wehr­de­pot ent­ste­hen
  • die Ener­gie­kos­ten in eini­gen Gebäu­den der Gemein­de sind auf­grund man­geln­der Wär­me­däm­mung zu hoch
  • im Umfeld der Wie­sen­stra­ße in Föritz wur­den Schad­stof­fe auf­ge­fun­den; der neu­bau ver­teu­ert sich womög­lich
  • diver­se Stra­ßen sind durch den stren­gen Win­ter in Mit­lei­den­schaft gezo­gen
  • der geplan­te Neu­bau eines Logis­tik­zen­trums in Rohof (ehe­ma­li­ges Bau­feld-Gelän­de) sorgt wei­ter­hin für Unmut mit den Heu­bi­schern (sie­he Refe­renz)
  • der geplan­te Breit­band­aus­bau wird über das Land­rats­amt koor­di­niert

Refe­renz: Frei­es Wort vom 9. Febru­ar 2017


 Knutfest Nummer 11

Das nun­mehr schon elf­te Knut­fest fand letz­ten Sonn­abend (14. Janu­ar 2017) auf dem Fest­platz hin­ter dem Sport­ler­heim statt. Der von der Feu­er­wehr zum Advent auf­ge­stell­te Weih­nachts­baum und die im Dorf ein­ge­sam­mel­ten Weih­nachts­bäu­me wur­den ver­feu­ert. Die akti­ve Wehr sicher­te.

Wet­ter­tech­nisch konn­te sich der Feu­er­wehr­ver­ein nicht bekla­gen: kalt, gele­gent­lich Son­ne und Schnee — eigent­lich per­fekt.

Andre­as Prau­se hat­te wie­der die Gulasch­ka­no­ne in Betrieb — es gab die­ses Mal Sol­jan­ka. Am Rost wur­den Brat­würs­te und Rost­brä­tel ver­kauft. Glüh­wein, Bier, Kaf­fee, Schnäp­se, Limo und Krap­fen ergänz­ten das Ange­bot.

Auf­grund der güns­ti­gen Wit­te­rung (kalt/Schnee) konn­ten unter der Regie von Micha­el Scheler sogar ein Rodel­berg und eine Eis­bar „instal­liert“ wer­den.

Die Kin­der konn­ten beim Glas­ku­gel­ziel- und die Erwach­se­nen beim Weih­nachts­baum­weit­wurf Prei­se gewin­nen.

Ein rund­her­um gelun­ge­ner Tag. Ein gro­ßer Dank gebührt dem Feu­er­wehr­ver­ein und der akti­ve Wehr.

Bil­der sind auf der Web­sei­te der Feu­er­wehr Heu­bisch zu besich­ti­gen.

Refe­renz: Frei­es Wort vom 18. Janu­ar 2017


 Klima 2016

Das Tem­pe­ra­tur­mit­tel war 2016 in Deutsch­land 1,4°C über dem Durch­schnitt. Bei den Nie­der­schlä­gen, mit 736 l/m2, und der Son­nen­schein­dau­er, mit 1.585 Stun­den, fiel das Jahr durch­schnitt­lich aus.

Thü­rin­gen war mit durch­schnitt­lich 9,2°C (7,6°C) das zweit­käl­tes­te Bun­des­land. Der Nie­der­schlag betrug hier 655 l/m2 (700 l/m2). Die Son­ne schien 1.540 (1.486) Stun­den. In Klam­mern sind die lang­jäh­ri­gen Mit­tel­wer­te für Thü­rin­gen ange­ge­ben.

Glo­bal gese­hen war 2016 wie­der ein Jahr mit einem Tem­pe­ra­tur­re­kord (NASA).

Quel­len:

http://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2016/20161229_deutschlandwetter_jahr2016.html?nn=595316

https://www.nasa.gov/press-release/nasa-noaa-data-show-2016-warmest-year-on-record-globally


 Zorn

Die Heu­bi­scher im Ober­dorf sind ent­zürnt, weil Bür­ger­meis­ter Rosen­bau­er wohl, ent­ge­gen sei­nen Beteue­run­gen, nichts unter­nom­men hat, damit zwi­schen Puf­fen­ecke und Schul­steg die Geschwin­dig­keit auf 30 km/h begrenzt wird.

Das Freie Wort berich­te­te am 5. Novem­ber 2016 zu die­sem Sach­ver­halt.